DGUV Information 205-003 64 Unterrichtseinheiten Förderfähig

Ausbildung zum Brandschutzbeauftragter in Coburg

Der Brandschutzbeauftragte unterstützt den Arbeitgeber bei der Umsetzung des betrieblichen Brandschutzes. Die Ausbildung erfolgt nach DGUV Information 205-003.

Wichtig: Diese Ausbildung enthält praktische Übungen (z.B. Löschübungen), die Präsenzpflicht erfordern.
+49 176 20176358
DEKRA-zertifizierter Träger Nach DGUV-Information 205-003 Berufsbegleitend, online
64 UE
Unterrichtseinheiten
8-10 Tage
Präsenz
100%
Förderung möglich
DGUV
Zertifiziert

Für wen ist diese Ausbildung?

Mitarbeiter, die im Betrieb für Brandschutz verantwortlich sind oder werden sollen

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Gewerbe- und branchenspezifische Kenntnisse der betrieblichen Abläufe
  • Technisches Verständnis und Kommunikationsstärke

Ausbildungsinhalte

Rechtliche Grundlagen
Brandlehre und Brandrisiken
Baulicher Brandschutz
Anlagentechnischer Brandschutz
Organisatorischer Brandschutz
Brandschutzmanagement

Aufgaben des Brandschutzbeauftragten

  • Erstellen und Fortschreiben der Brandschutzordnung
  • Mitwirkung bei Beurteilungen der Brandgefährdung
  • Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren
  • Organisation der Brandschutzkontrollen
  • Melden von Mängeln und Vorschlagen von Maßnahmen

Regelmäßige Fortbildung

Brandschutzbeauftragte müssen sich alle 3 Jahre fortbilden (Umfang: 16 UE), um ihr Wissen aktuell zu halten.

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Dauer & Kosten

Präsenztage
8-10 Tage
Unterrichtseinheiten
64 UE

Kosten
1.500 - 2.500 €

Fördermöglichkeiten

  • Bildungsgutschein
    100% Förderung
  • Arbeitgeber
    Oft vom Betrieb finanziert
AZAV-zertifiziert
AZAV-zertifiziert
Geprüfte Qualität

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Brandschutzbeauftragter in Coburg: Qualifikation für Industrie, Versicherung und Maschinenbau

Coburg ist mit rund 42.000 Einwohnern ein kompakter, aber wirtschaftlich gewichtiger Standort in Oberfranken. Die Stadt beherbergt sowohl internationale Konzerne als auch mittelständische Fertigungsbetriebe, die alle eines gemeinsam haben: Sie unterliegen den gesetzlichen Anforderungen des betrieblichen Brandschutzes. Wer in einem dieser Unternehmen die Funktion des Brandschutzbeauftragten übernimmt, braucht eine anerkannte Ausbildung nach DGUV Information 205-003 und der vfdb-Richtlinie 12-09/01. Genau das liefert dieser Lehrgang, der vollständig online absolviert werden kann und 64 Unterrichtseinheiten über zwei Wochen umfasst.

Brandschutz als Pflichtthema in Coburgs Industrie und Dienstleistungssektor

Die Coburger Wirtschaft ist geprägt von drei dominierenden Branchen: dem Versicherungswesen, der Automobilzulieferung und dem Maschinenbau. Alle drei erzeugen besondere Anforderungen im betrieblichen Brandschutz. Bei der HUK-Coburg, einem der größten deutschen Kfz-Versicherer mit Hauptsitz direkt in der Stadt, arbeiten tausende Beschäftigte in Büro- und Rechenzentrumsgebäuden, für die ein benannter und qualifizierter Brandschutzbeauftragter keine freiwillige Kür, sondern eine klare betriebliche Pflicht ist. Beim Automobilzulieferer Brose, der in der Region Coburg mehrere Fertigungsstandorte betreibt, kommen Hochregallager, Presswerke und automatisierte Fertigungslinien hinzu, wo Brandlasten und Zündquellen systematisch bewertet werden müssen. Käser Kompressoren, weltweit bekannt für Drucklufttechnik und ebenfalls fest in Coburg verwurzelt, betreibt Produktionshallen mit technischen Anlagen, bei denen präventiver Brandschutz direkt in die Gefährdungsbeurteilung einfließt. Als ausgebildeter Brandschutzbeauftragter bist du in diesen Betrieben eine gefragte Fachkraft, die sowohl mit der Betriebsleitung als auch mit den zuständigen Behörden kommuniziert und Brandschutzkonzepte praktisch umsetzt. Die Kombination aus Industrie und Dienstleistung in Coburg bedeutet außerdem, dass du mit dieser Qualifikation in sehr unterschiedlichen Unternehmenstypen einsetzbar bist.

Kosten, Förderung und was du selbst zahlen musst

Die Lehrgangsgebühr beträgt rund 1.200 Euro. In der Praxis trägt in vielen Fällen der Arbeitgeber diese Kosten vollständig, weil die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten für Betriebe ab einer bestimmten Größe oder Nutzungsart eine gesetzliche beziehungsweise behördliche Anforderung ist. Der Arbeitgeber hat also ein unmittelbares Eigeninteresse daran, dass du diese Qualifikation erwirbst. Wenn du dich eigeninitiativ oder als Stellensuchender weiterqualifizieren möchtest, kommt unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung über den Qualifizierungschancen-Gutschein in Frage, den die zuständige Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg ausstellt. Dort lässt sich klären, ob deine persönliche Situation eine solche Förderung erlaubt. Das Aufstiegs-BAföG nach dem AFBG greift für diese Qualifikation nicht, da es sich um ein Zertifikat handelt, keinen geregelten Fortbildungsabschluss im Sinne des Gesetzes. Eine bayerische Meisterprämieregelung ist für den Brandschutzbeauftragten nicht einschlägig. Das Ergebnis im Normalfall: Wenn dein Arbeitgeber die Kosten übernimmt, liegt dein Eigenanteil bei null Euro.

Online-Format: Kein Pendeln, kein Zeitverlust auf der Autobahn

Der Lehrgang läuft vollständig online über 64 Unterrichtseinheiten, verteilt auf zwei Wochen. Du brauchst keinen Präsenzkurs in Nürnberg, München oder einer anderen bayerischen Stadt aufzusuchen, und die Verkehrsanbindung von Coburg über die A73 oder den Fernbahnhof spielt für deinen Zugang zu diesem Kurs keine Rolle. Die Lerninhalte, darunter Brandlehre, Brandschutzorganisation, rechtliche Grundlagen und Evakuierungsplanung, werden über eine strukturierte Online-Plattform vermittelt. Das ist besonders für Beschäftigte praktisch, die den Lehrgang berufsbegleitend absolvieren wollen, ohne für zwei Wochen auf Dienstreise gehen zu müssen.

Zertifikat nach DGUV und vfdb: Was der Abschluss in Coburg wert ist

Das Zertifikat, das du nach bestandener Prüfung erhältst, basiert auf der DGUV Information 205-003 sowie der vfdb-Richtlinie 12-09/01. Diese beiden Regelwerke sind die anerkannten Grundlagen für die Ausbildung von Brandschutzbeauftragten in Deutschland. Anders als bei IHK-Prüfungen gibt es hier keine (IHK)-Kennzeichnung auf dem Abschluss, aber das Zertifikat ist bundesweit und in der Fachwelt einheitlich anerkannt. Betriebe, Behörden und Versicherungen akzeptieren diesen Nachweis als Beleg einer qualifizierten Ausbildung. Für Coburger Unternehmen, die gegenüber dem Landratsamt Coburg oder der Berufsfeuerwehr Coburg nachweisen müssen, dass ein sachkundiger Brandschutzbeauftragter bestellt ist, erfüllt dieses Zertifikat genau diese Anforderung. Wer die Funktion übernimmt, kann je nach Betrieb und Tarifvertrag mit einer Funktionszulage von 200 bis 500 Euro monatlich rechnen. Die Qualifikation bereitet dich außerdem darauf vor, die Funktion im Unternehmen eigenständig auszufüllen und bei Bedarf auch Sicherheitsbeauftragte zu unterstützen oder die Rolle mit weiteren Schutzfunktionen zu kombinieren.